Bei der Versorgung eines Gebäudes mit Wasser, Strom, Abwasser oder Internet müssen Leitungen durch die Wand ins Gebäude geführt werden – sogenannte Gebäudeeinführungen. Gerade bei Betonwänden kann es hier im Laufe der Jahre zu Problemen kommen, wenn die eingesetzten Dichtsysteme ihre Funktion verlieren.
Typische Schwachstellen sind alte oder beschädigte Ringraumdichtungen oder Außenabdichtungen, die mit der Zeit nachgeben. Die Folge: Feuchtigkeit dringt in den Keller oder Technikraum – oft unbemerkt, bis es zu sichtbaren Schäden kommt.
Viele Hausbesitzer schrecken vor einer Sanierung zurück, weil sie große Erdarbeiten befürchten. Doch in vielen Fällen ist das gar nicht nötig. Es gibt moderne Verfahren, mit denen sich die Gebäudeeinführung von innen abdichten lässt – ganz ohne Aufgraben.
Dabei wird der betroffene Bereich gezielt behandelt, etwa durch Dichtmasse oder spezielle Injektionsstoffe, die das Leck dauerhaft verschließen. Das spart nicht nur Zeit, sondern ist auch deutlich günstiger als eine vollständige Außenabdichtung.
Ob es sich um Wasserleitungen, Stromkabel, Telekommunikationsanschlüsse oder Leerrohre für spätere Nachrüstungen handelt – die grabenlose Innenabdichtung ist für viele Anwendungen geeignet.
Besonders bei bestehenden Gebäuden mit begrenztem Zugang zur Außenwand stellt sie eine sinnvolle Lösung dar.
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